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23. Januar 2012
Der zweite Satz begann zunächst wie der erste. Durch gezielte Schläge und Leger wurden Punkte gemacht. Die Spielerinnen erkannten, mit kurzen Bällen kommen sie hier weit. Es konnte wieder ein Vorsprung von 6 Punkten erreicht werden. Dieser verminderte sich durch eine kurze Aufschlagsserie der Gegner enorm. In einer Auszeit beim Stand von 8:6 versuchte unsere Trainerin Nadine Berger die Spielerinnen wachzurütteln. Doch wir lagen kurze Zeit später mit 15:17 zurück. Durch die Einwechslung von Manu konnte sich die Mannschaft wieder etwas fangen. Wir waren wieder dran (21:21). Durch einige souveräne Aufschläge von Ayla lagen wir wieder vorn. Der Satz endete 25:22 für uns.
Der dritte Satz verlief zunächst ausgeglichen. Doch dann brachen wir ein. Die Hektik auf dem Spielfeld regierte unser Spiel. Die Annahme kam nicht dahin, wo sie sollte, so dass es Lene schwer hatte, das zuvor schöne variable Spiel durchzuhalten. Der Abschluss war schlecht, wir fielen in der Mitte des Satzes in unser altes Verhaltensschema zurück. Die Spielfreude und der Kampfgeist waren verloren. So endete der Satz schließlich mit unterirdischen 15:25.
Im vierten Satz verletzte sich eine Gegenspielerin am Fuß. Dies hatte einige Spielunterbrechungen zur Folge. So war es für beide Mannschaften schwer, sich in das doch ausgeglichene Spiel wieder einzufinden. Dies gelang der gegnerischen Mannschaft deutlich besser, so dass wir diesen Satz wiederum 20:25 abgaben.
Letzter Satz, letzte Chance:
Alle Spielerinnen waren nun wieder heiß darauf, dieses Spiel zu gewinnen. Dies setzten sie im Spiel um und konnten einen Vorsprung von 4 Punkten erzielen. Die Gegner holten wieder 2 Punkte auf. In einer Auszeit beim Stand von 13:11 hieß es: „Wir sind jetzt auf der Welle, wir müssen auf der Welle bleiben!". So wurde gekämpft, jedoch auch Freiberg kämpfte. Letztendlich hieß der Sieger SG Adelsberg mit 16:14 - knapp, aber geschafft. 



